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Grazer Juristische Gesellschaft

Der VfGH als Wahlgerichtshof - 18.01.2017

Hon. Prof. Dr. Rudolf MÜLLER


von links: Ass.-Prof. Dr. Jürgen Pirker, Univ.-Prof. DDr. Günther Löschnigg, Univ.-Prof. Dr. Eva Schulev-Steindl (LLM), RAA Dr. Michael Haider, RiAA Mag. Malina Willgruber, Ass.-Prof. Dr. Thomas Schoditsch, RA Dr. Alexia Stuefer, Hon. Prof. Dr. Rudolf Müller

Prof. Rudolf Müller

 

Gemeinsam mit dem Jungen Forum der Österreichischen Juristenkommission (ÖJK) und dem Doktorats-Kolloquium des Institutes für Öffentliches Recht an der Karl-Franzens-Universität Graz durfte die Grazer Juristische Gesellschaft Herrn Hon. Prof. Dr. Rudolf Müller begrüßen, welcher einen Überblick über die Zuständigkeiten des Verfassungsgerichtshofes in Wahlangelegenheiten und über die dabei zu beobachtenden Besonderheiten des Verfahrensrechts gab. Der Anfechtungsgrund der Rechtswidrigkeit des Wahlverfahrens mit Einfluss auf das Wahlergebnis wurde anhand von Rechtsprechungsbeispielen detailliert analysiert.

 

Professor Müller ist Mitglied des Verfassungsgerichtshofes und seit Mai 2016 Präsident der Österreichischen Juristenkommission. Von 2013 bis 2016 war er Vorsitzender der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung gemäß § 108e ASVG. Begonnen hat er seine Berufslaufbahn nach Anfangsjahren am Bundesministerium für soziale Verwaltung und als Rechtsanwaltsanwärter von 1977 bis 1989 als Rechtsanwalt, ehe er ins Richteramt wechselte und von 1990 bis 2012 als Richter am Verwaltungsgerichtshof, zuletzt als Senatspräsident, wirkte. Lehrtätigkeiten übt er an der Universität Salzburg (1997 Verleihung der Lehrbefugnis für Arbeits- und Sozialrecht als Honorarprofessor) und an der Wirtschaftsuniversität Wien aus.

 

(s. auch http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/5166637/Wenn-Gerichte-Rechtspolitik-machen)

Einladung


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