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Grazer Juristische Gesellschaft

„Neue Erklärung des Rechtspluralismus: Die Aggregatzustän-de von Normen“ - 28.11.2018

von Prof. Dr. Oliver Lepsius, LL.M.


Prof. Dr. Oliver Lepsius, LL.M.

Univ.-Prof. Dr. Matthias Klatt

Die Rechtswissenschaft ist eine Normwissenschaft. Normen haben als Erkenntnisgegenstand die besondere Eigenschaft, nur relational erkennbar zu sein. Der Vortrag verdeutlichte die relationalen Eigenschaften von Normen an unterschiedlichen Aggregatzuständen. Dieselbe Norm kann sich in einem festen, flüssigen oder gasförmigen Aggregatzustand zeigen (etwa als Urteil, als Gesetz oder als wissenschaftliches Prinzip). Ihre Aussagen ändern sich dadurch genauso wie Fragen der institutionellen Zuständigkeit, der jeweiligen Verfahren, Sachverhaltskontexte und auch der disziplinären Kompetenzen. Mit institutionellen, prozeduralen, faktischen und disziplinären Kontexten wurde der relationale Ansatz weiter verdeutlicht und sodann an einer Reihe aktueller Probleme, insbesondere an präjudiziellen Rechtsprechungskonflikten, erprobt.

  

Prof. Dr. Oliver Lepsius, LL.M. (Univ. of Chicago), Lehrstuhl für Öffentli-ches Recht und Verfassungstheorie an der Universität Münster, ord. Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Mitherausgeber der Zeitschrift DER STAAT und des Jahrbuchs des öffentlichen Rechts. Forschungsschwerpunkte: Grundlagen des öffentlichen Rechts (staats- und verwaltungsrechtliche Fragen mit rechtstheoretischen, -philosophischen, -histori-schen, -vergleichenden oder interdisziplinären Problemen), Demokratietheorie, Eigentumsthe-orie, Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht, Geschichte des in- und ausländischen öffent-lichen Rechts, Gesetzgebungstheorie und die Grenzen rechtlicher Normierbarkeit, Theorie der Interdisziplinarität., Demokratietheorie, Eigentumstheorie, Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht, Geschichte des in- und ausländischen öffentlichen Rechts.

  

Ergänzt wurden die Ausführungen von Prof. Lepsius durch Kommentare von Univ.-Prof. Dr. Matthias Klatt, Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Universität Graz, Rechtswissenschaftliche Fakultät.

 

 

Einladung

 


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